Über mich
Meine Arbeit wurzelt in meiner eigenen Erfahrung,
die geprägt von strukturellen und gesundheitlichen Hindernissen ist. So war meine Endometriose-Diagnose im Jahr 2018 der Anfang meiner Reise. Diese chronische Erkrankung hatte mich von mir selbst entfernt und so suchte ich nach einem Weg, um mir und meinem Körper wieder näher zu sein und einen Zugang zu Sexualität, dessen Herausforderungen und Fülle, der mehr bietet, als nur darüber zu sprechen.
Ein Leben voller Hypersexualisierung, Fetischisierung und Diskriminierung hat mich früh davon entfernt, meinen Körper einzig und allein als meinen eigenen zu spüren, ihn zu mögen und auch, ihn durch meine eigenen Augen zu sehen. Ich bemerkte schnell, dass mein Handeln und meine Bedürfnisse, die Selbstwahrnehmung meines Körperbildes sowie meine Gesundheit durch diese äußeren Einflüsse geschädigt waren.
Auf meiner Suche fand ich den Beruf Sexological Bodywork. Die Ausbildung war eine Offenbarung, denn hier lernte ich, Körper und Menschsein - und damit mich und meinen Körper, auf eine neue Weise zu verstehen. Es erschien mir nur logisch, die Auswirkungen meiner Erfahrungen, der vielen anderen Erfahrungen im Raum und das Thema Sexualität insgesamt unter den Begriffen Gesundheit und Wohlbefinden zu verorten. Im Laufe der Zeit konnte ich mir selbst dabei zuschauen, wie sich daraus ein Teil meiner größten Werte formte.
Gesundheit und Wohlbefinden wurden zu meinem Nordstern und so begann ich im Jahr 2021, meinen Kompass in der Hand, vor allem Frauen auf ihrem Weg zu Körperwahrnehmung und Selbstbestimmung zu begleiten. Ich halte ihnen Raum, um ihr sinnlich-erotisches Potenzial, ihre Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen zu erforschen.
Sexological Bodywork war allerdings nur eine Station auf meiner Reise. Ich fand, auf meinem persönlichen Weg, sehr viel Linderung und Stärkung in der Natur, in meinem Atem und einer sehr guten Lebensweise. Ein weiterer Schritt, eine Ausbildung zur Gesundheitscoachin, erschien mir deshalb unausweichlich, denn mein eigener Lebensstil hatte mir bereits über Jahre bewiesen, dass es mir umso besser geht, je verbundener ich mich, mein Leben und meinen Körper betrachte.
Momentan arbeite ich daran, meine eigenen Erfahrungen mit Methoden aus dem Sexological Bodywork, der Atemarbeit, der Verbindung zur Natur und dem Gesundheitscoaching zu einer eigenen Methode zusammenzuführen. Mich selbst haben all diese Elemente so wundervoll unterstützt, dass es nun Zeit wird, sie mit anderen zu teilen.
Ausbildungsweg
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2025 - 2026 Ausbildung zur Integrative Nutrition Health Coachin am Institute for Integrative Nutrition
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2023 - 2024 Level II Ausbildung Sexological Bodywork - Coach* für Somatik und Sexualität | Institut für somatische Bildung, Körperarbeit und Sexualität Berlin
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2022 - 2023 Spiritus Breathwork (therapeutisches Atmen) and Somatic Healing Facilitator Training Level I | Tim Morrison
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2021 - 2022 Level I Ausbildung Sexological Bodywork / somatische Sexualpädagogik (Diplom-Jahresausbildung) - ISB | Institut für somatische Bildung, Körperarbeit und Sexualität Berlin
2021 zertifizierte Yin Yoga Lehrerin im indischen Yoga (She Yin Yoga TT), 100 Std. | (SHE) ALKEMY - Yoga and Healing | Alexia Daksha Damini & Pina Babič
2021 zertifizierte Yoga Lehrerin im indischen Yoga (Shakti Yoga TT - Vinyasa Flow mit tantrischen Elementen), 200 Std. | Shakti Academy | Alexia Daksha Damini & Nives Gobo
“Thank you for making me feel my own erotic goddess by sharing your movements coming from deep within. Your presence is like a fresh breeze on a hot day. Thank you for reminding me of sensuality and loving my body.”
— unbekannter Love Letter nach meinem Genitalmasssage Workshop beim Intimate Revolution Festival 2022
Werte & Haltung
Ich arbeite in bedürfnis- sowie prozessorientierter und traumasensibler Praxis. Das Wohl meiner Klient*innen steht im Mittelpunkt, was bedeutet, dass sie bestimmen, was zu welcher Zeit passiert.
Gesundheit bedeutet für mich nicht, bloß zu funktionieren, sondern sich in seinem Körper und Leben sicher und lebendig zu fühlen. Sich mit allem, was Menschsein ist und bedeutet, zu spüren. Ich sehe Gesundheit außerdem politisch: Wer einen Zugang zu Sicherheit, Berührung, Selbstbestimmung und verkörpertem Wissen hat, lebt anders.
Meine Haltung ist geprägt von Respekt, Einvernehmen und der Überzeugung, dass Heilung, Lust, ein gesunder Körper und persönliches Wachstum nicht durch Druck, sondern durch Sicherheit, Präsenz, Zeit und echte Verbindung entstehen.
Ich verorte mich selbst als queere, neurodivergente (light-skinned) Schwarze cis Frau mit mehrfachen Diskriminierungserfahrungen, sowie körperlichen und gesundheitlichen Einschränkungen.