FAQ
Sollte eine deiner Fragen nicht beantwortet werden, klick hier und schreib mir gern eine Mail.
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Sexological Bodywork, auch somatisch-sexuelle Lernbegleitung oder verkörpertes Sexualcoaching genannt, ist eine lebendige, kreative und prozessorientierte Form der Körperarbeit. Diese Methode verbindet Gespräch, bewusste Körperwahrnehmung und somatische Übungen zu einem ganzheitlichen, körperorientierten Ansatz des Sexualcoachings.
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Sexological Bodywork richtet sich an Menschen ab 18 Jahren, die ihre Sexualität bewusster erleben, verstehen oder erforschen möchten.
Dazu zählen z. B.:
Menschen mit sexuellen Blockaden oder Unsicherheiten
Personen nach Geburt oder in den Wechseljahren
Menschen mit Schmerzen oder Taubheit im Genitalbereich
Menschen die ihre Körperwahrnehmung stärken möchten
Menschen die lernen möchten, wie sie einen sicheren, respektvollen Raum mit anderen kreieren können
Paare in Veränderungsphasen
Alle, die sich auf achtsame Weise mit Lust, Intimität und Körper verbinden möchten
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Viele Menschen denken, sie müssten erst ein konkretes Problem haben oder sich „reparaturbedürftig“ fühlen, um Begleitung in Anspruch nehmen zu können. Doch sexuelle Gesundheit und verkörpertes Wohlbefinden dürfen auch jenseits von Herausforderungen ihren Raum finden.
Deshalb kann diese Arbeit auch genau dann das Richtige sein, wenn einfach nur Neugierde besteht oder der Wunsch nach mehr Genuss, Verbindung oder liebevoller Selbstfürsorge. Sexological Bodywork ist ein guter Weg, sich selbst tiefer kennenzulernen.
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Jede Session beginnt mit einem Gespräch, in dem Anliegen und Wünsche geklärt werden. Aus dem Wunsch heraus bilden wir dann eine Intention für die Session.
Bevor wir in die Körperarbeit gehen, ist es mir wichtig, dass meine Klient*innen auch wirklich angekommen sind. Sie haben, wenn sie möchten, ein paar Minuten Zeit um auf ihrem Weg in ihrem Körper zu landen.
Danach können Körperarbeits-Methoden wie die Arbeit mit Atem, Bewegung und Stimme folgen. Auf Wunsch, wenn dort die Herausforderung oder Intention liegt, wird auch Berührung eingesetzt.
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Nein. Nacktheit ist keine Voraussetzung. Meine Klient*innen entscheiden jederzeit selbst, wie weit sie sich zeigen möchten – körperlich wie emotional. Es kann Kleidung getragen oder sie teilweise oder komplett abgelegt werden.
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Genitale Berührung kann Teil der Arbeit sein – muss aber nicht. Falls sie Bestandteil einer Session wird, geschieht dies nur mit explizitem, vorherigem Einverständnis („Consent“) und im Rahmen professioneller Standards. Meine Klient*innen entscheiden, was passiert und was nicht.
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Nein. Auch wenn es Berührung geben kann, unterscheidet sich Sexological Bodywork klar von tantrischen Massagen. Es geht in meiner Arbeit nicht um Dienstleistungen zur Luststeigerung, sondern um eine körperorientierte Lernerfahrung. Meine Klient*innen sind aktiv beteiligt und während der Sessions viel zum reflektieren eingeladen.
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Sexological Bodywork ist nicht sexuell im klassischen Sinn. Es geht nicht um Reiz, Erotik oder Performance, sondern um Embodiment: das bewusste Spüren und Erforschen deines Körpers, deiner Lust und deiner Grenzen.
Ich persönlich finde Sexological Bodywork auch deshalb eine so schöne Methode, weil es zwar ein Raum ist in dem es um Sexualität geht, aber nicht sexualisiert wird. Ethische Grundsätze machen genau das möglich.
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Nein, Sexological Bodywork ist keine Sexualtherapie.
Es ist eine körperorientierte, pädagogische Methode, die Selbsterfahrung, Aufklärung und Bewusstseinsarbeit vereint. Sie kann begleitend zu Therapie wirken, ersetzt diese aber nicht.
Lies mehr unter Rahmen & Grenzen meiner Arbeit.
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Sicherheit ist mir ein zentrales Anliegen – gleichzeitig weiß ich, dass niemand absolute Sicherheit garantieren kann oder sollte. Deshalb spreche ich bewusst nicht von Safe Spaces, sondern von safer Spaces – also Räumen, die bewusster, achtsamer und unterstützender gestaltet sind als viele andere.
Alle Sessions folgen einem klaren Ethikcode, der u.a. auf Vertraulichkeit, Konsens und achtsamer Kommunikation basiert. Du bestimmst jederzeit, was geschieht. Nichts passiert ohne dein klares Einverständnis. Auch wenn im Prozess Trigger auftauchen oder Traumata hochkommen können, sorge ich für einen professionellen Rahmen, in dem du mit allem, was sich zeigt, willkommen bist und in deinem Tempo gehen darfst.
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Das ist individuell. Manche Themen lassen sich in ein bis drei Sitzungen gut anstoßen, andere benötigen einen längeren Prozess. Viele Menschen buchen eine Serie von Sessions über mehrere Monate, um tiefer in ihre Themen einzutauchen.
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Die meisten meiner Klient*innen begleite ich einmal bis zweimal im Monat. Das gibt Raum, das Gelernte zu integrieren und die neuen Impulse im Alltag wirken zu lassen. Wenn sich jemand einen schnelleren oder langsameren Rhythmus wünschst, passen wir den Prozess individuell an.
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Ich arbeite mit einem solidarischen Preismodell, um vor allem meiner Zielgruppe (FLINTA* und anders marginalisierten Menschen) den Zugang zu meiner Arbeit zu ermöglichen – unabhängig von finanziellen Ressourcen.
Das heißt: Es gibt unterschiedliche Preise, je nachdem, was deine finanzielle Situation zulässt.
Mehr dazu unter Preise.
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Ich lade meine Klient*innen immer dazu ein, am besten bequeme Kleidung zu tragen, oder welche mitzubringen, in der sie sich gut bewegen können. Außerdem ist es gut, davor nicht zu schwer zu essen und etwas zum Schreiben dabei zu haben.
In der Checkliste, die ich vor der ersten Session zusende, steht alles weitere was wichtig wäre und ansonsten braucht es nur Neugierde und die Bereitschaft, die eigenen Themen anzugehen.
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Nach einer Session kann das System noch eine Weile nachschwingen – emotional, körperlich oder gedanklich. Deshalb ist es hilfreich, im Anschluss etwas Zeit für sich zu nehmen.
Was genau gut tun könnte, können wir am Ende der Session gemeinsam besprechen.
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Das ist völlig normal und überhaupt nicht schlimm. Viele Menschen empfinden genau das. Ich öffne und halte Räume, in denen alles da sein darf, was sich zeigen möchte. Scham, Zweifel oder Angst sind willkommen. Der Raum ist da, um genau damit achtsam umzugehen.
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Zuerst erfolgt die Kontaktaufnahme per Mail und danach die Weiterleitung in einen Bereich, der auf eine Info-Seite führt. Auf dieser ist ein Link für einen Vorab-Fragebogen, der ausgefüllt werden muss.
Danach kommt die Terminfindung für ein kostenfreies und unverbindliches Kennenlerngespräch von max. 30 Min. per Zoom.
Nach dem Gespräch haben Interessierte genug Zeit um zu entscheiden, ob sie mit mir arbeiten möchten.
Du konntest nicht alle Antworten auf deine Fragen finden?
Schreib mir gern. Ich freue mich, wenn ich dir helfen kann.